Viktor Orbán ist seit 2010 ungarischer Ministerpräsident, und Mitbegründer der Partei Fidesz, dem Ungarischen Bürgerbund. Er ist seit 1986 mit einer Juristin verheiratet, das Ehepaar hat 5 Kinder.

Er gilt als rechtskonservativer Politiker, da er in der Flüchtlingskrise die EU-Vorgaben strikt abgelehnt hat, um den Einstrom von Flüchtlingen in das Land zu verhindern. Medial gilt er als ein seiner Bevölkerung nahestehender Politiker der weiß, dass die derzeit gemachte Europapolitik so nicht weitergeführt werden kann, ohne der Bevölkerung auf lange Sicht erheblichen Schaden zuzufügen. Ist das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, wäre es zu spät, sowohl für Ungarn als auch für die EU. 

Aus diesen Gründen sind Überlegungen laut geworden seine Fidesz Partei aus der EVP (Europäische Volkspartei) auszuschließen. Das wird mittlerweile von 12 der 50 Mitgliedsparteien gefordert. 

 

Sein  angeblich zweifelhaftes Verständnis von Rechtsstaatlichkeit, Meinungs- und Pressefreiheit, sein hartes Vorgehen gegen Regierungskritiker und Flüchtlinge hat das Europaparlament dazu bewogen gegen Ungarn ein sogenanntes Rechtsstaatsverfahren wegen des Verstoßes gegen europäische Werte einzuleiten. Orbán bezeichnete seine politischen Gegner als „nützliche Idioten“ der Linken. Diese dienen den Machtinteressen anderer, nämlich denen seiner Gegner sagte er. Soros und Juncker gelten als politische Feinde des ungarischen Ministerpräsidenten. Die EVP trifft sich am 20. März erneut um über den Ausschluss Ungarns zu beraten. Sollte Ungarn tatsächlich ausgeschlossen werden, bleibt es natürlich Mitglied der EU, darum dürfte ihn ein Ausschluss gar nicht treffen. Außerdem hat er längst Ausschau gehalten nach anderen Bündnispartnern.

 

Während man hier in Deutschland auf eine für die Bevölkerung gemachte Politik wartet, ist Viktor Orbán der Pragmatiker, und lebt diese. Dafür wird er vom überwiegenden Teil der Menschen hier geliebt, und genießt ein überaus gutes Ansehen. Die „Regierung“ bei uns tut jedenfalls gar nichts, um die sich hier anbahnende Katastrophe zu verhindern. Es wird alles schön geredet, Messerstechereien, Vergewaltigungen, Körperverletzungen, Einbrüche, Diebstähle, Morde an Frauen, Genderwahnsinn und vieles mehr….., man tut so, als wenn das alles gar nicht existieren würde. Und wenn, dann handelt es sich um Einzelfälle die man nicht verallgemeinern darf. Kriminelle werden nicht verurteilt, abgelehnte Asylbewerber werden nicht abgeschoben, die Armut (Altersarmut und Kinderarmut) steigt immer mehr, während sich Asylsuchende ins gemachte Nest hocken, der Sozialstaat wird es schon richten. Überhaupt haben alle Menschen in Deutschland das wohl berechtigte Gefühl das man alles tut, um Europa zu zerstören.

 

Da kommt ein Viktor Orbán natürlich gerade recht, der Juncker und Co. zeigt wie es geht, ja das es möglich ist Politik für das eigene Land zu machen. Daraus resultiert natürlich auch unweigerlich die Frage ob wir Europa in dieser Form überhaupt brauchen. Orbáns Politik positioniert sich eindeutig dagegen, und hat deswegen auch viel einzustecken. Jedoch, sich beirren lassen ist nicht sein Ding! 

 

Um das Bevölkerungswachstum zu steigern, will Orbán Frauen mit einer Prämie motivieren wieder mehr Kinder zur Welt zu bringen. Frauen unter 40 Jahren sollen einen Kredit zur freien Verwendung aufnehmen dürfen, für den drei Jahre lang keine Rückzahlungen fällig sind, sobald sie das erste Kind bekommen. 

 

Voraussetzung ist, dass sie zum ersten Mal verheiratet sind. Wenn sie zwei Kinder bekommen, müssen sie nur zwei Drittel zurückzahlen. Ab dem dritten Kind verwandelt sich das Darlehen in eine Schenkung. Ab dem vierten Kind sollen Frauen außerdem lebenslang von der Einkommensteuer befreit werden. Als Sahnehäubchen winkt den Großfamilien eine Förderung für den Ankauf von siebensitzigen Vans.

 

Eines ist klar: Solche Politiker wie Orbán, Salvini, Kurz etc. braucht Europa, damit es nicht immer mehr verkommt. Man kann nur hoffen das, allen Spekulationen zum Trotz, es noch nicht zu spät ist für einen Spurwechsel. Das diesjährige Wahljahr bei uns wird wahrscheinlich eklatante Veränderungen in der Parteienlandschaft bringen, hoffentlich mit einem entsprechenden Ergebnis. Unsere Altparteien sind allesamt nicht mehr in der Lage eine Politik für den Bürger zu machen und sollten dafür klar eine Absage vom Wähler erhalten. Nur dann, auch wirklich nur dann haben wir eventuell eine Chance auf eine bessere Zukunft, als sie momentan prognostiziert wird.

 

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