heutiger Tag

Ich selbst, in den sechziger Jahren geboren, kann mich noch gut daran erinnern, wo ich mich immer sehr wohl gefühlt habe. Meine Eltern unternahmen viel mit uns Kindern, da wo sie waren, dort gehörten auch wir hin, es war unser Zuhause. Wir hatten unsere gewohnte Umgebung, hatten viele Freunde aus der Nachbarschaft, uns brachte das Leben einfach Spaß. Unsere Eltern boten uns eine Heimat, einen festen Ort an dem wir lebten. Selbstverständlich war uns Kindern das Wort „Heimat“ nicht so geläufig, in unserem Wortschatz kam es so gut wie gar nicht vor. Je älter man wird, desto öfter macht sich dieser Begriff in den Gedankengängen bemerkbar. Denn in der heutigen, schnelllebigen und konsumorientierten Zeit, in der Digitalisierung auch immer eine größere Rolle spielt, ist es wichtig einen Ort zu haben, mit dem man sich identifizieren kann. Einen Ruhepol, einen Platz, an dem man ruhig durchatmen kann.

Mein Artikelbild habe ich nicht gewählt weil ich ein gottesfürchtiger Mensch bin, in erster Linie bin ich Christ, und glaube an das Gute im Menschen. Da in Deutschland jedoch seit 2015 immer mehr Menschen anderer Glaubensrichtungen und Ideologien unter uns weilen, fällt das mitunter recht schwer. Denn ich bin es langsam Leid, täglich mit irgendwelchen Gewaltexzessen konfrontiert zu werden, die wahrscheinlich nicht stattfinden würden, wenn wir nicht so viele Menschen aus kulturfremden Ländern in Deutschland hätten. Dennoch versuche ich optimistisch durch das Leben zu gehen, da ich der Ansicht bin, dass man auf diese Weise das Leben halbwegs vernünftig meistern kann. 

Wie erwähnt, belehrt uns die jetzige Zeit jedoch häufig eines Besseren, es ist kalt geworden in Deutschland, eine innere Kälte die sich bemerkbar macht, und diesen Optimismus langsam weichen lässt. Die Leichtigkeit des Lebens, die man eben aus den früheren Jahren kannte, beginnt langsam zu schwinden, eine Starre setzt ein, man funktioniert nur noch. Der Mensch, mit all‘ seinen Emotionen, braucht jedoch Haltepunkte mit denen er sich identifizieren kann. Sind diese nicht mehr vorhanden, verkümmert er, und wird handlungsunfähig. 

Diese nun vorhandene Ohnmacht bezüglich aller Dinge die sich um einen herum abspielen, wird meiner Ansicht nach durch unsere Politik hervorgerufen. Unser Establishment nimmt die Bevölkerung nicht mehr wahr, kümmert sich nicht um die Ängste und Sorgen der Bürger, sondern es wird, im Gegenteil, alles getan, dass politische Interessen durchgesetzt werden können. 

Eigentlich kommt man gar nicht mehr zur Ruhe, da die Kriminalität kontinuierlich seit 2015 gestiegen ist, und man tagtäglich damit konfrontiert wird. Vom Diebstahl bis hin zum Mord kann man in Deutschland alles erleben, man ist tatsächlich froh, dass man bisher nicht ebenfalls ein Opfer dieser Gewaltkriminalität geworden ist. Aber es bleibt eben die Angst, die Unsicherheit, das Fremde macht sich langsam breit in unserem Land. Es beginnt uns alle schleichend zu erdrücken. 

Sicher, jedermann lebt sein Leben weiter wie bisher, was bleibt einem auch anderes übrig. Man arbeitet um die Familie zu versorgen,  man versucht das Beste aus allem zu machen, und das Negative einfach auszublenden. Allerdings gibt es auch Leute, die das Negative, das sich hier abspielt, nicht erkennen können…..oder wollen. Für die hat das Leben nichts an Qualität eingebüßt, man lebt ohne Sorgen lustig vor sich hin. In Deutschland ist doch alles  in Ordnung, bekommt man auf Nachfrage zu hören, und wird erstaunt angeschaut. Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob diese Leute überhaupt wissen, was hier vor sich geht. Aber wahrscheinlich war Politik nie ein Thema in deren Leben. Wichtiger ist es, dass das Handy funktionsfähig und aufgeladen ist. Das Gegenteil wäre eine Katastrophe. 

So sieht es heute aus

2019 in Deutschland: Es wird vergewaltigt, auf offener Straße gemordet, selbst vor kleinen Kindern wird kein Halt mehr gemacht, der Sozialstaat wird hemmungslos von Zuwanderern ausgenommen, immer mehr Fremde überfluten das Land, ohne das Einhalt geboten wird. Die Politik reglementiert die Meinungsfreiheit, Demokratie ist so gut wie abgeschafft, in allen persönlichen Bereichen unseres Lebens versucht man uns zu bevormunden. Kinderarmut, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit haben Höchststände erreicht, von den Renten kann kaum ein Rentner leben. Haben wir alle immer über Deutschlands Bürokratiewahn geschimpft, wird dieser nun immer totalitärer. In Zukunft brauchen wir wahrscheinlich nicht mal mehr irgendwelche Formulare selbst ausfüllen. Entweder werden diese abgeschafft, oder die Behörden haben dies bereits nach eigenem Gusto für uns erledigt.

Diesel und Benzin fallen dem Klimawahn zum Opfer, Fliegen soll reduziert/abgeschafft werden, Bargeld gibt es mittelfristig auch nicht mehr, Atom- und Kohlekraftwerke haben ausgedient (wir sind also bald ohne Strom), es wird auf E-Mobilität gesetzt, die Industrie macht die Schotten dicht, tja das war es dann. Da hilft eigentlich nur noch auswandern, aber wer kann sich das wirklich leisten? Leider nur diejenigen, die uns das alles eingebrockt haben. So ist es, wenn Deutschland die Welt retten will.

In dem Fall denkt man dann auch wieder über die eigene „Heimat“ nach. Immerhin ist man hier aufgewachsen, wurde hier sozialisiert, eigentlich möchte man ja gar nicht weg. Man registriert aber schon, dass es langsam nicht mehr lebens- und liebenswert ist dieses kleine Deutschland. Es sei denn, es passiert ein Wunder. Wo also sollen wir Deutschen heute unsere emotionalen und identitätsstiftenden Haltepunkte finden? In austauschbaren Einkaufszentren, im Massentourismus, abends bei Netflix? Haben wir, bei dieser Austausch- und Verdrängungspolitik unserer Regierenden überhaupt noch eine Chance auf Heimat?

Heimat muss neu erschlossen werden

Hinter den Kulissen unserer herrschenden Willkommenskultur wachsen viele Ängste. Jüngere ahnen, dass ihr Berufsleben kräftig durcheinander gerüttelt werden könnte durch Globalisierung, Digitalisierung und den Vormarsch von Robotern und künstlicher Intelligenz. Ältere fürchten mit Blick auf ihre letzten Lebensjahrzehnte Abstieg, Einsamkeit und Armut. Menschen, die weit draußen wohnen auf dem Dorf, fühlen sich schon jetzt abgehängt und ahnen, dass es bald noch schlimmer wird.

Fazit

Heimat ist ein nicht immer näher definierter Ort, an den man zurückkommt, und zu dem man sich zugehörig fühlt. Zugehörig zu einer Familie, einer Gemeinde, einem Volk. Kurz: Zu anderen Menschen. Heimat ist der Rahmen, in dem wir aufgewachsen und sozialisiert worden sind. Tatsächlich definiert jeder Mensch Heimat anders. Das macht den Begriff zu einem abstrakten Konstrukt, das eher einem Gefühl entspricht. Das macht den Begriff manipulierbar. Durch Medien, Menschen und Wunschvorstellungen. Und vor allem durch die Politik. Denn wen wähle ich, wenn nicht denjenigen, der mir ein intaktes Zuhause verspricht? 

Der Begriff wird von der jungen Generation zwar weniger mit klassischen Dingen wie Brauchtum belegt, aber er repräsentiert eine Art Sehnsucht nach Ruhe in Zeiten, die immer verworrener scheinen. Globalisierung, die Öffentlichkeit des Privaten oder generell ständige Veränderungen, die einen umgeben, steigern das Bedürfnis nach Vertrautheit, Sicherheit und Stetigkeit. In solchen Zeiten ist es für jeden wichtig, sich irgendwo beheimatet zu fühlen. Dürfen wir Deutschland also weiterhin „Unsere Heimat“ nennen? Ich hoffe sehr, dass doch noch irgendwoher das berühmte Lichtlein kommt, welches diejenigen be- und erleuchtet, die von einer bunten Gesellschaft, der Globalisierung, und der Gleichschaltung von Menschen träumen. Das diese Tagträumer unser Deutschland vernichten, kommt ihnen dabei wohl nicht in den Sinn. Notfalls können diese Herrschaften gehen,…….und wir?

Dazu empfehle ich Ihnen noch diesen Artikel unseres Blogs.

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