Politbörse

heutiger Tag

Wolfgang Falout ist 1954 geboren, und lebt heute im schönen Hessen. Lange schon schreibt er politische Satire, und wir freuen uns Sonntags auf seinen Wochenrückblick.

REICHLICH NACHDENKLICH SITZE ICH HEUTE IM SCHAUKELSTUHL,............

………..denn ich war in dieser Woche auf der Beerdigung eines ehemaligen Schulkameraden.

Man wird erinnert an die Endlichkeit des eigenen Seins, sieht die Sanduhr des eigenen Lebens und stellt erstaunt fest, dass der bereits durchgerieselte Haufen die noch vorhandene Menge Sand um einiges übertrifft. Man trifft den Rest der noch übrig gebliebenen Schulfreunde und stellt begeistert fest, dass man unter all diesen grauhaarigen, faltigen, älteren Menschen der einzig Junggebliebene ist. Bis dann einer aus der Riege dieser Alten fragt, welches Fach man denn damals unterrichtet hat.

 Natürlich erinnert man sich nicht mehr an den Namen dieses Typen, man weiß aber sofort, dass der Kerl damals schon ein Stinkstiefel war.
Aber man erinnert sich gerne an die gemeinsame Schulzeit, geht heim und kramt weiter in Erinnerungen. Da ich ja ein begeisterter Sammler bin habe ich natürlich auch meine kaum 60 Jahre alten Unterrichtsmaterialien noch. Den Schulatlas hervorgeholt, entstaubt und durchgeblättert. Man sieht Deutschland in den Grenzen von 1961, ein souveräner Staat in Europa mit Grenzen zu den Nachbarn hin.
Gut, das waren vielleicht einige Fachausdrücke, die die Schüler/innen von heute etwas überfordern und ich erkläre das Ganze noch einmal ganz langsam.

Liebe Kinderinnen und Kinder, Europa ist im echten Leben ein Kontinent, der mit unserer heutigen „EU“ soviel Gemeinsamkeiten hat wie Sexualkundeunterricht mit der „reinen“ katholischen Glaubenslehre. Grenzen waren damals eigentlich in jedem Land vorhanden, sie dienten dem Schutz des Staatsgebietes und seiner Bevölkerung, bevor man erkannte, dass jeder jederzeit das Recht hat sich überall niederzulassen. Das Wort „Souverän“ wird übrigens auch heute noch verwendet, z.B. von Politikern, die damit scherzenshalber vor Wahlen die Wähler hofieren, bevor sie ihnen dann nach der Wahl verbal und non-verbal vor´s Maul schlagen. Das war also Deutschland. Damals. In meiner Jugendzeit.

Später aber wandelte sich das Ganze und Deutschland wurde im Lauf der Zeit (und von vielen unbemerkt) zum wahrscheinlich flächenmäßig größten Satiremagazin im Universum. Die Herausgeber sitzen in Berlin, das Verlagsgebäude erkennt man schon von Weitem an der großen Glaskuppel  
Schauen wir uns mal einige Satire-Beiträge dieses Magazins näher an.

Man beklagt einen zunehmenden Antisemitismus, importiert aber nach wie vor Antisemiten aus der ganzen Welt.
„Schuleschwänzen“ ist die neue Staatsreligion, ihre Anführer werden von der Politik hofiert und Kultusminister kriechen zu Kreuze und entschuldigen sich für die Schulpflicht. 
Für die Mutter eines ermordeten 8-jährigen namens Oskar spenden gute Menschen ca. 50 000 Euro, das Spendenaufkommen für kriminelle Schlepperbanden, die gegen das nationale Recht Italiens und gegen internationales Seerecht verstoßen beträgt innerhalb kürzester Zeit rund 1 Mio. Euro.

Uns wird von allwissenden Jugendlichen erklärt, dass die Welt untergeht und trotzdem holen wir Flüchtlinge zu uns. Warum lassen wir sie nicht in Ruhe daheim sterben, wenn die Welt sowieso ihrem Untergang entgegengeht?
Die Mehrwertsteuer und alle ihre Schwestern sind ein durchaus akzeptables Mittel der Politik, sie dienen uns jeden Tag.
Wir hatten damals Probleme mit dem Ozonloch? Zum 1.April (!) 1999 wurde die Öko-Steuer eingeführt und das Ozonloch hat sich geschlossen.
Wir werden eine CO²-Steuer bekommen und das Klima weltweit wird sich erholen, möglicherweise erst nach dem prophezeiten Weltuntergang, aber immerhin.

Wir verbessern die Qualität der Bahn, indem wir die Mehrwertsteuer auf Tickets senken und verbessern die Fleischqualität indem wir die Mehrwertsteuer erhöhen.
Unseren Landwirten empfehlen wir eine Obergrenze für die Haltung von Nutztieren, für die Aufnahme von „Flüchtlingen“ gibt es keine Obergrenze.
Und dass die ökologisch vertretbare Obergrenze der Nutztierhaltung diskutiert wird zu einem Zeitpunkt da ein Rindfleischliefervertrag mit den USA im Gespräch ist, ist natürlich Zufall und hat absolut nichts mit US-amerikanischen Srafzöllen auf deutsche Exportgüter zu tun  
Wir haben erkannt, dass die Demokratie die bester aller Regierungsformen ist und treten sie dennoch mit Füßen.
Wir sparen an allen Ecken und Kanten, gönnen uns aber einen überbezahlten und absolut sinnlosen Bundespräsidenten, der von einer namenlosen Minderheit namens „Bundesversammlung“ ins Amt gehievt wurde, Wahlergebnisse nach seinem eigenen Willen interpretiert und auslegt.

Unsere Gaststätten genießen die Freiheit, AfDlern, deren Sympathisanten und Wählern den Zutritt zu verweigern (als Beweis für die Freiheit des Gastgewerbes), regeln aber deren Umgang mit Rauchern per Gesetz.
Unsere Kriminalitätsstatistik ist gut wie nie, aber eine Einstellung tausender neuer Polizisten unumgänglich.

Tausende Neuankömmlinge reisen ein, unbekannt warum, woher und weshalb. Bekannt ist aber, dass es sich um bestens ausgebildete und dringend benötigte Facharbeiter handelt, während gleichzeitig deutsche Firmen absolut überflüssig gewordene Facharbeiter „freistellen“.
Die Zahl der Hartz IV-Empfänger steigt, was unschwer daran zu erkennen ist, dass die Statistik einen Rückgang aufweist.
Nach den Worten unserer Bundestrulla werden uns die „Migranten“ nach dem Kriegsende in ihren Heimatländern wieder verlassen, deshalb errichtet man für diese Menschen Neubauten überall in der Republik und lässt deren Familien nachkommen.

Zur Rettung des Weltklimas werden Hunderttausende Bäume gefällt, die CO² verbrauchen und mittels Photosynthese in Sauerstoff umwandeln, damit Platz geschaffen wird für Windräder.
Strom ist beinahe unbezahlbar, die Leistung von Staubsaugern wird per Gesetz reduziert, E-Mobilität ist allerdings das Gebot der Stunde.
Das Wissen über den Unterschied zwischen Kobalt und Kobold ist in den Köpfen deutscher „Spitzenpolitiker“ so fest verankert wie sicher auch der Unterschied zwischen Uran und Urin.

Wir gönnen (und finanzieren) uns ein viel zu großes Parlament, lassen es zu, dass die demokratisch gewählte größte Oppositionspartei bei der Postenvergabe ignoriert, ansonsten aber diffamiert wird.
Wir akzeptieren und bezahlen großzügig eine Bundestagsvizepräsidentin, die unser Land zwar verachtet, aber sich von diesem Land aushalten lässt.
Sie hat als gescheiterte „Managerin einer Musikgruppe“ den Schlag in der freien Wirtschaft nicht gehört, unterstützt aber als Vize einen Bundestagspräsidenten, der das Schwarzgeld im eigenen Schreibtisch nicht gesehen hat. Sie hören nichts, sie sehen nichts, aber sie sprechen. Manchmal zu viel und manchmal einfach nur Unsinn.
Nein, liebe Damen, geehrte Herren und verehrte Sonstige, ich bleibe dabei, das MUSS Satire sein 

„Natürlich habe ich dich wieder beim Hetzen erwischt, Zausel.“ Unbemerkt hat sich die nette, allzeit sympathische, nicht all zu große, eigentlich nicht mehr hier wohnende Frau angeschlichen und unterbricht meine kurze Ausführung über den alltäglichen Wahnsinn der Satirerepublik Deutschland. „Ich bin eigentlich nur kurz vorbeigekommen um dich am Verbreiten von Falschmeldungen zu hindern, wie du das ja immer gerne tust, du Schandmaul.“

He, ist es vielleicht eine Falschmeldung, dass das Verteidigungsministerium 155 Millionen Euro im ersten Halbjahr für Berater ausgegeben hat, also fast so viel, wie die anderen Ministerien zusammen??

„Nein Zausel, die Faktenprüfer würden diese Aussage als „bedingt richtig, aber lückenhaft“ einstufen. Natürlich stimmt diese Zahl, erwähnt wurde aber nicht, dass bedingt durch den hohen Anteil an Frauen und Sonstigen in der Bundeswehr auch AVON-Berater/innen für die Truppe arbeiten, diese jedoch nicht vom Bundesverteidigungsministerium bezahlt werden.Und auch Tupperware-Partys werden vom Ministerium weder logistisch noch finanziell unterstützt.Das zu erwähnen scheint unbedingt erforderlich zu sein, denn es relativiert die Beraterhonorare.Und wenn man die Truppe führen lässt von Leyen und Laien ist der Einsatz von Beratern und derem Wissen unabdingbar, quasi alternativlos. „Alternativlos“ entspringt übrigens dem Wortschatz der Uckermärker Lichterkönigin, deren gut bekanntes Redetalent, die Kunst der freien Sprache und der Argumentation einmal von dem bekannten Feuilletonisten Fritz J. Raddatz als „rhetorische Plattenbauten“ bezeichnet wurden.“

Richtig scheint aber die Meldung zu sein, dass sämtliche Kampfhubschrauber des Typs Tiger wegen technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen wurden. Dies betrifft sämtliche 53 Maschinen Maschinen des Hubschrauberregiments 36 in Fritzlar (Nordhessen) und die Maschinen im deutsch-französischen Heeresfliegerausbildungszentrum in Le Luc in Frankreich.

„Auch das ist nur bedingt richtig, denn die Bundeswehr verfügt nicht nur über untaugliche Hubschrauber, sie hat auch noch einen Bestand an untauglichen Schiffen, Flugzeugen und sonstigem untauglichen Material“ korrigiert mich die Nette und ich gestehe, dass ich soo nicht arbeiten kann.

An dieser Stelle folgt nun eine kurze Pause, die ich für eine Arbeitserleichterung nutze 

Kommen wir nun zu einer Erbschaft und einer Vergewaltigung und klären den Zusammenhang.

(„Mmmmmpffff“ meldet sich die Nette zu Wort und ich stelle mit Befriedigung fest, dass der Knebel hält.)

 

Der Ding hat sich zu Wort gemeldet, der Kleine aus dem Saarland, Masik Amahi (Man sieht ihn kaum, aber man hört ihn) unser Außen-Heiko. Er hat Stellung bezogen, der Äußerungs-Minister. Zu einem Wahlplakat der AfD, welches ein Bild von Willy Brandt zeigt und dessen damaligen Slogan „Mehr Demokratie wagen“. „Willy Brandt hätte für Rechtspopulisten nur eines übrig gehabt: abgrundtiefe Verachtung.Wenn Spalter und Hetzer ihn heute missbrauchen ist das einfach widerlich.“ meint das Männlein und der Generalsekretär der Brandenburger SPD, Erik Stohn, meldet sich auch aus dem Umfragetief, von ganz unten also  : „Ich fordere die AfD auf, diese Vergewaltigung seines Erbes zu beenden.“ Ich kann diesen beiden Herren nur zustimmen und mein Verständnis äussern, denn „mehr Demokratie wagen“ würde die Sozen wohl endgültig verschwinden lassen. Und was Willy Brandt wohl von Heiko M. und Konsorten halten würde sollte man besser auch nicht hinterfragen. Stellen wir uns Herbert Wehner, den Zuchtmeister der Sozen, vor beim täglichen Umgang mit dieser Nachfolge-Generation und man könnte Freudengesänge anstimmen 

Auf dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere ist jetzt Annegret Dings-Sowieso von den Schwarzen angekommen, die Leiterin der gebündelten Streitkräfte unseres Landes. Kaum aus dem diffusen Dämmerlicht einer GeneralSEKRETärin ans Tageslicht gekommen, mit dem vermutlichen Ziel, die Rumpelwehr von Sieg zu Sieg zu führen bei sämtlichen bewaffneten Friedensmissionen weltweit, wird sie nun Sonderbotschafterin. 
Diesen Titel verleiht ihr der Bund Deutscher Karneval (BDK) und wird ihr dafür am 21.September in Cottbus den „Goldenen Ehrenring“ überreichen. „Als Inhaberin hoher und höchster politischer Ämter hat sie sich stets für die öffentliche Anerkennung des Kulturguts Fasching-Fastnacht-Karneval eingesetzt“ sagt der BDK-Präsident. Ich selbst bin eher zurückhaltend-optimistisch und frage mich ganz leise, ob man einer Politikerin karnevalistische Ehrenzeichen überreicht oder einer Karnevalistin („Putzfrau Gretl“) ohne jede Sachkenntnis die Bundeswehr überreicht hat. 

„Zausel, du bist ein Schandmaul“ ertönt die Stimme der Netten und ich frage mich, wie es ihr gelungen ist den Knebel durchzubeissen, der für etwas Ruhe gesorgt hat. 

Quatsch, natürlich bin ich kein Schandmaul, möglicherweise aber Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der sagte es „sei unbestreitbar, dass Flüchtlinge überproportional an Gewalttaten beteiligt seien. Wir müssen jeder ausländerfeindlichen Hetze entgegentreten, aber auch nicht blauäugig sein im Hinblick darauf, dass Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen, die dieses erfreulich hohe Maß an Gewaltlosigkeit, wie wir das gerade in unserem Land erreicht haben, so nicht gewohnt sind.“ 
Und in der „Passauer Neuen Presse“ hat er sogar noch auf eine erhöhte Gewaltkriminalität bei Zuwanderern hingewiesen, dieser AfDler, dieser christlich-soziale  Natürlich verweist er auch gegenwartspolitisch durchaus korrekt auf den langfristigen Rückgang der Kriminalität bei vielen Arten von Straftaten und auch der Hinweis darf nicht fehlen, dass gegen Ende der 80er Jahre bei 20 Millionen weniger Einwohnern die „Fallzahlen“ sogar höher waren.

Gut, ich nehme zur Kenntnis, dass der Deutsche an sich eher kriminell ist, die Zahl der Straftaten durch die Zuwanderung abnimmt und wahrscheinlich auch die Zahl der Fahrraddiebstähle abgenommen hat.

„Zausel, was kümmern uns die Ansichten bairischer Landespolitiker, wo wir hier beinahe wie im Paradies leben. Hier bei uns, im Land unter den Ländern, wo Zufriedenheit und Wohlstand daheim, die Menschen glücklich und die Politiker intelligent sind?“

Nein, nicht Wohlstand gibt es in Hessen, Reichtum ist es. 1824 Menschen verdienten 2015 mehr als eine Million Euro im Jahr, gegenüber dem eher armen Jahr 2014 eine eine weitere Steigerung, denn damals waren es nur 1624.Die höchste Millionärsdichte gibt es in Königstein im Taunus mit 104,7 Millionären pro 10 000 Einwohner. Ich grüße mal ganz freundlich alle hessischen Millionäre, winke ihnen freundlich zu und wünsche ihnen allen einen schönen Tag.

Bedauerlicherweise ist auch die Zahl der Sozialhilfeempfänger gestiegen, aber das interessiert nun wirklich niemanden.
Einen weiteren Millionär hat die Justiz verhindert. Für eine Steuerhinterziehung von 700000 Euro geht es jetzt 3 Jahre in den Knast. Ja, guter Mann, natürlich kannst du dir in Deutschland fast alles erlauben, aber Steuerhinterziehung ist ein schweres, wenn nicht sogar das schwerste aller Vergehen.

Stoße Leute über Bahnsteigkanten, gehe mit Hieb,-und Stichwaffen auf dir vollkommen Unbekannte los, aber bezahle unbedingt deine Steuern. Und wähle nicht die AfD!!

Zu einem Dachgeschossbrand kam es in einer Flüchtlingsunterkunft in Flieden (Landkreis Fulda). Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die 48 Flüchtlinge wohnen nun vorübergehend im Dorfgemeinschaftshaus. Die Brandursache ist unbekannt. Ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, liebe Damen, geehrte Herren und verehrte Sonstige, dass die Brandrichtung die Ursache des Feuers verrät? Brennt es von außen nach innen ist die Ursache eine Brandstiftung mit rechtsextremen Hintergrund, bei einem Feuer mit einem Brandverlauf von innen nach außen handelt es sich um einen technischen Defekt, äußerstenfalls aber menschliches Versagen.
Erinnern Sie sich eigentlich noch an diesen Brand in einer Düsseldorfer Flüchtlingsunterkunft 2016, bei dem 130 Menschen gefährdet wurden und ein Schaden von 10 Millionen Euro entstand? 

Hat eigentlich die Haftpflichtversicherung des ausländischen Brandstifters den Schaden inzwischen bezahlt?  Was ist mit dem Schadensfeuer in einer Unterkunft in Bamberg im September 2018? Sind die Ermittlungen abgeschlossen und der Verursacher bekannt? Hat dessen Versicherung inzwischen den Schaden reguliert? Oder wendet man sich vertrauensvoll an die Steuerzahler??

Ein besonders abscheuliches Verbrechen gab es in dieser Woche in Hanau. Dort haben Unbekannte zwei (!) Hakenkreuze (!!) in den Lack eines Autos gekratzt. Natürlich handelt es sich dabei um ein Verbrechen welches im räääächtsextremen Umfeld angesiedelt ist und darum hat auch folgerichtig das Offenbacher Staatsschutzkommisasriat (!) die Ermittlungen sofort aufgenommen. Sollten Sie irgendwelche sachdienlichen Hinweise haben oder gar ein Geständnis ablegen wollen wenden Sie sich bitte an die Polizei in Hanau unter der Rufnummer 06181 10 01 23. Danke.

Neue Erkenntnisse gibt es im Fall des 26-jährigen Eritreers, der von einem 55-jährigen Deutschen aus wahrscheinlich rassistischen Motiven wegen seiner Hautfarbe lebensgefährlich verletzt wurde.Wir erinnern uns gemeinsam, dass von den 6 abgefeuerten Schüssen einer den Eritreer in den Bauch traf, der das Attentat nur durch eine Not-Operation überlebte. Nun die gute Nachricht: der Eritreer wurde jetzt aus dem Krankenhaus entlassen, ist zwar „wieder mobil, aber körperlich eingeschränkt und muss weiter behandelt werden.“ Die traurige Nachricht: leider kann der 26-jährige seine Lehre nicht fortsetzen, möchte auf Grund dieses traumatischen Erlebnisses mit seiner Familie Wächtersbach verlassen und vielleicht eine Ausbildung zum Bäcker beginnen. Liebe Bäckerinnen und Bäcker, die diesen Beitrag lesen. Sollten Sie vielleicht für ein 26-jähriges traumatisiertes, eritreeisches Attentats-Opfer einen Ausbildungsplatz haben senden Sie mir die Angebote zu, ich leite sie unverzüglich weiter.

Über den Täter, der sich nach der Tat selbst erschossen hat ist übrigens relativ wenig bekannt: 55-jähriger Deutscher, mutmaßlich ohne Verbindungen in die rechte Szene, vermutlich hat er die Tat aus „rassistischen Motiven“ begangen. Über die in seiner Wohnung vorgefundenen „Hinweise auf seine rassistische Gesinnung“ wurde nichts bekannt, auch der vorgefundene Abschiedsbrief unterliegt anscheinend strengster Geheimhaltung und gibt somit keinerlei Aufschluss über die Tat des Deutschen.
Ich könnte nun…..

„Richtig Zausel, du könntest nun einer alten Gewohnheit folgend in die Küche marschieren und uns wieder einmal einen Cappuccino zubereiten.“

Natürlich komme ich dieser Bitte unverzüglich nach, begebe mich in die Küche und werde mich der liebevollen Zubereitung der gewünschten Getränke widmen.

Ihnen allen rufe ich wie immer bestens gelaunt zu

ICH KOMME WIEDER

Tschüüüssss……

P.S.: In eine möglichst „geräuscharme“ Woche möchte ich Sie nicht ohne einen Warnhinweis entlassen. Eine vermutlich intelligente Journalistin hat in einer Talkshow auf die nicht zu unterschätzende Gefahr hingewiesen, die von Kugelschreibern ausgeht. Natürlich ist die Gefahr an verschluckten Kugelschreiberteilen zu sterben ungleich höher als die Gefahr von Migranten auf Bahngleise geschubst zu werden, wie sie anschaulich erläutert hat. Daher also mein Hinweis: hüten Sie sich vor Kugelschreibern, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Verschlucken Sie keine Kugelschreiber und keine Migranten, genießen Sie das Leben und die Politik und kommen Sie unbeschadet durch die Woche. Liebe Grüße wie immer auch an Ihre Nachbarn. 

P.P.S.: Und auch ich habe einen Warnhinweis für Sie. Hüten Sie sich vor der Meinung des (noch) freilaufenden Zausels, denn diese Meinung ist politisch weder korrekt noch politisch gewünscht. Außerdem könnte diese Meinung zum Nachdenken anregen und den ruhigen Schlaf mancher Zeitgenossen nachhaltig stören 
Ihnen allen ebenfalls eine schöne Woche gewünscht 
LGB

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