Politbörse

heutiger Tag

Eine Teenagerin schaut mit ernstem Blick im Rheinischen Kohlerevier, genauer gesagt, im Hambacher Braunkohletageabbau, sehr traurig drein. Verständlicherweise, denn eine Abraumhalde, kraterähnlich, und mit unendlichem Ausmaß, schockiert wohl jeden Menschen. Es handelt sich um unsere Klima-Gretel, der es fast das Herz zerreißt. Sie wirkt wie ein kleines Kind, welches die Welt nicht mehr versteht.

Die „Klimaaktivisten“im  dortigen Revier setzen große Hoffnungen in „ihre“ Greta, denn sie sind mit ihren Forderungen, den Kohleabbau für immer dort zu stoppen, noch lange nicht am Ziel. Nun jedoch  ist die große Unterstützung da, und das ist natürlich sehr medienwirksam. Alle Baumbesetzungen, Krawalle, Sitzblockaden und Baumhausbesetzungen der sogenannten Aktivisten von ENDE GELÄNDE im Hambacher Forst verfehlten das sich gesteckte Ziel – das sofortige Ende des Kohleabbaus. Wo dann aber der ganze Strom herkommen soll, sagen diese Menschen nicht, und ich denke, sie wissen es auch nicht.

Ob sich Greta Thunberg ihrer Wirkung überhaupt bewusst ist? Allein Ihr Auftreten erzeugt Aufsehen. Die Botschaft „Jetzt müsst Ihr Handeln, sonst gehen wir alle unter, koste es was es wolle“, kommt bei den Verfechtern der Stillegung von jedem Braunkohlewerk an. Greta scheint die Heilsbringerin für das Überleben in Deutschland, NEIN der ganzen Welt zu sein, unglaublich! Ein Mädchen von 16 Jahren lässt die Regierenden in einen wahren Aktivismus verfallen.

Der Auftritt von Greta Thunberg ist gut organisiert, und mediengerecht getaktet.
Greta, begleitet von ihrem Vater, wird in einem Elektroauto durch ein Umsiedlungsdorf gefahren, sie sieht verlassene zugenagelte Häuser, die bereits in Schutt und Asche liegen. Nur eine stattliche Kirche steht noch. Dies kann nur ihren festen Willen stärken, der Kohleabbau muss gestoppt werden, egal wie. Lösungen wo der Strom für uns Bürger, insbesondere der Elektro- und der Autoindustrie herkommen soll, gibt es natürlich keine. Ob sich eine Greta auch bewusst ist, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen das Lithium und Kobalt gewonnen wird, damit Batterien für unsere westliche Autoindustrie hergestellt werden können? Leider sind diese Pseudo-Umweltschützer dem Wahnsinn verfallen, dass Elektromobilität die scheinbar einzige Lösung zum Erhalt der Branche? Wahrscheinlich eher nicht. Vom Wegfall unzähliger Arbeitsplätze mal abgesehen. Aber das ist ja nicht deren Problem.

Weiterhin stellt sich auch die Frage, wieso hier in Deutschland ein so großer Personenkult stattfindet, der seinesgleichen sucht. Sie spricht anscheinend eine Angst an, besonders bei der Jugend, die von unseren Eliten nicht wahrgenommen wurde. Es gleicht fast einer Hysterie in Sachen Untergang der Menschheit. Ob Greta wohl in Ihrer Heimat auch so ein Idol für Klima Aktivisten ist? Ich vermag es nicht zu beurteilen. Jedenfalls spült ihr Engagement ordentlich Geld in das Portemonnaie ihrer Eltern, wie man hört.

Eine Sprecherin und Organisatorin des Besuches von Greta Thunberg, vom Bündnis ENDE GELÄNDE, Kathrin Henneberger spricht aus, was sicher wenig bekannt ist. Es gibt Drohungen und Anfeindungen gegen Greta, deshalb wurde der Besuch ziemlich geheim gehalten. Vielleicht notwendig, wahrscheinlich aber auch real, denn eine ganze Branche soll kaputt gemacht werden, wirklich nur zum Schutz des Klimas? Immer nur Zustimmung ist wohl eher nicht von jedem zu erwarten, wenn es auch um Arbeitsplätze und Lebensumbrüche geht. Die Hysteriker und Panikmacher von Fridays for Future scheinen aber die Sorgen der betroffenen Menschen nicht wirklich im Blick zu haben. Auch in der deutschen Bevölkerung herrscht Unmut darüber, sich von einem Mädel antreiben zu lassen, die wohl nicht gerade mit Lebenserfahrung punkten kann, nicht in unserem Land lebt, und keine schlüssigen Alternativen aufzeigen und bieten kann. Mir scheint es ein großes, politisch motiviertes Medienspektakel zu sein.

Die „Aktivistin“ und Organisatorin von Ende Gelände

Kathrin Henneberger. Bild Wikipedia

Interessant: Greta lässt sich mit vermummten Teilnehmern im Hambacher Forst fotografieren – was soll uns das sagen?
Auch der Schulterschluss zwischen Greta mit dem Bündnis ENDE GELÄNDE und deren Anliegen scheint zu fruchten, denn sie sind sich in der Aussage einig: „In manchen Fällen ist ziviler Ungehorsam notwendig, wenn gar nichts mehr hilft, natürlich friedlich, ohne Verletzungen und ohne Zerstörung.“
In einer gemeinsamen Erklärung rufen sie am selben Tag zur Teilnahme am globalen Streiktag fürs Klima im September auf.

Fazit

Es wird sich zeigen, inwieweit Politiker sich von einer Greta Thunberg treiben lassen wollen, und dabei die Zerstörung ganzer Industriezweige in Kauf nehmen. Kollateralschaden? Hauptsache die Gretels dieser Welt sind befriedigt? Das Bundesamt für Verfassungsschutz spricht allerdings von einer linksextremistisch beeinflussten Kampagne. Was sicher zu beweisen wäre…als hätten wir es nicht alle geahnt.

Eleonore Spieth

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