Große Hoffnungen verbinden die Menschen in Deutschland mit dem Einzug der sogenannten „rechtspopulistischen Parteien“ ins Europaparlament. 

Bisher sind die rechten Kräfte im Europaparlament auf verschiedene Fraktionen verteilt. So bilden Salvinis Lega, die österreichische Regierungspartei FPÖ vom ehemaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache und die französische Nationale Sammlungsbewegung (ehemals Front National) von Marine Le Pen bereits die Fraktion „Europa der Nationen und der Freiheit“ (ENF). Ihr gehören derzeit 37 Parlamentarier an. Laut Umfragen könnte die Fraktion nach der EU-Wahl mehr als 60 Mitglieder zählen und damit zur viertgrößten Gruppe im Parlament werden.

Die AfD war bei der Europawahl 2014, nur ein Jahr nach der Parteigründung, auf sieben Prozent gekommen und mit sieben Abgeordneten in das EU-Parlament eingezogen. Damals, noch unter dem Vorsitz von Parteigründer Bernd Lucke, richtete sie sich gegen die Eurorettung und die milliardenschweren Hilfen für Griechenland.

Wegen der Spaltung der Partei 2015 ist Jörg Meuthen aktuell noch der einzige Europaabgeordnete der AfD. Er ist Mitglied in der  Fraktion „Europa der Freiheit und der direkten Demokratie“, die derzeit von den Brexit-Befürwortern der britischen Ukip dominiert wird und zu der auch die italienische Fünf-Sterne-Bewegung gehört. 

Nach der gestrigen EU-Wahl werden die folgenden AfD-Politiker in das EU-Parlament einziehen:

– Anderson, Christine Margarete

– Berg, Lars Patrick

– Buchheit, Markus

– Fest, Constantin Nicolaus Johannes Joachim 

– Krah, Maximilian Eugen

– Prof. Meuthen, Jörg Hubert

– Reil, Guido

– Zimniok, Bernhard Georg

– Prof. Dr. Beck, Gunnar Günter

– Kuhs, Joachim Hans

– Limmer, Sylvi

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