Foto: YouTube

Nachdem Mariana Harder-Kühnel es nicht geschafft hatte bei der Wahl zur Bundestagsvizepräsidentin eine Mehrheit auf sich zu vereinigen, entsandte die Alternative für Deutschland (AfD) nun einen neuen Kandidaten zur Wahl.

Gerold Joachim Otten ist am 7. Dezember 1955 in Lübberstedt geboren, und ist ehemaliger Berufssoldat, der u.a. eine Kampffliegerausbildung hat. Er ist Politiker der AfD und Mitglied des 19. Deutschen Bundestages. 

 

Sein Werdegang: Quelle Deutscher Bundestag

Fachhochschulreife Technik; Studium Elektrotechnik; Technischer Betriebswirt IHK; Professional Trainer IHK; 

22 Jahre Bundeswehr (Berufsoffizier BO 41), Fliegerischer Dienst mit ca. 2000 Flugstunden auf PHANTOM- und TORNADO-Kampfflugzeugen; Oberst der Reserve. 

20 Jahre in der Luft-und Raumfahrtindustrie bei Airbus Defence and Space, Vertriebsleiter.

März 2013 Eintritt in die AfD; 2016 Vorsitzender Kreisverband München-Land; seit November 2017 stellvertretender Vorsitzender Landesverband Bayern; Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender Bundesfachausschuss Außen- und Sicherheitspolitik, Entwicklungshilfe und Außenwirtschaft.

MdB seit Oktober 2017; Mitglied im Verteidigungsausschuss; stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss; Mitglied Parlamentarische Versammlung der NATO (NATO PV); stellvertretender Vorsitzender Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt (PGLR).

Mitglied Verband der Besatzungen strahlgetriebener Kampfflugzeuge der Deutschen Bundeswehr e.V.; Mitglied Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.; Mitglied Deutscher BundeswehrVerband (DBwV); Mitglied Schießsportgruppe an der Universität der Bundeswehr München e.V.; Mitglied SVN München e.V. (Abteilung Ju-Jutsu).

 

Bei der heutigen Abstimmung entfielen 210 Ja-Stimmen, 393 Nein-Stimmen und 31 Enthaltungen.

Otten sagte nach der Abstimmung:

„Ich nehme das nicht persönlich, denn das ist nicht gegen mich gerichtet, sondern gegen die Partei.“

Er appellierte an die Abgeordneten der anderen Fraktionen, „in sich zu gehen“. Wer für ihn stimme, lege dadurch kein Bekenntnis zur AfD ab, „sondern ein Bekenntnis zur Geschäftsordnung des Bundestages“.

Alexander Gauland hatte vergangene Woche aus Verärgerung über das neuerliche Scheitern der AfD-Kandidatin Harder-Kühnel angekündigt, nun möglicherweise bei jeder Gelegenheit einen neuen Kandidaten ins Rennen zu schicken. Die ablehnende Haltung der anderen Fraktionen kritisierte er als undemokratisch.Grundsätzlich steht der AfD der Posten zu: Denn in der Geschäftsordnung des Bundestages heißt es, dass jede Fraktion mindestens einen Vizepräsidenten stellen soll. Allerdings muss dieser vom Plenum gewählt werden.

 

Fazit: Eines steht fest, hier wird mit allen Mitteln versucht die AfD ins Abseits zu drängen. Die Altparteien, die immer von sich behaupten die größten Demokraten zu sein, wissen allerdings nichts um die Bedeutung des Begriffes. Jetzt vor der EU-Wahl am 26. Mai dieses Jahres wird sich herausstellen, wer auf der großen EU-Politbühne noch mitspielen wird. Ich hoffe die Fraktionen der Altparteien auf ein Minimum beschränkt zu sehen. 

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.