Wie waren wir doch alle erstaunt als eines Tages eine Greta Thunberg aus der Versenkung auftauchte um uns mitzuteilen, dass wir nicht mehr lange zu leben hätten, sollten wir uns nicht sofort dran machen unser Klima eklatant zu verbessern. Fortan rief sie die „Fridays for Future“ – Tage ins Leben, und motivierte hunderttausende von Jugendlichen weltweit Freitags die Schule zu schwänzen. Nichts kommt von nichts. Die Jugend machte begeistert mit, obwohl sich wohl kaum einer von ihnen vorher mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Aber immerhin, man hatte einen Tag frei, und konnte sich von der stressigen Schule erholen. Die Mainstreammedien sprangen alle auf diesen Zug auf, und berichteten begeistert jeden Tag darüber wie sich das Klima dank Greta Schritt für Schritt zukünftig verbessern würde. Das ging soweit, dass es keiner mehr sehen geschweige den lesen oder hören konnte/wollte. Die links-grünen Eltern der Kids waren natürlich ebenfalls beglückt über so viel Engagement ihrer  Lieben.

Eines Tages kamen also eben diese Kids auf die Idee dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, sie fingen lauthals an Forderungen zu stellen.

Sie forderten eine CO2-Steuer auf Treibhausgasemissionen. Allerdings forderten sie nicht nur diese Steuer, sondern sie legten gleich einen ganzen Katalog von Forderungen auf den Tisch. Diese Forderungen, sollten sie denn erfüllt werden, würden die Preise eklatant in die Höhe treiben. Laut Umweltbundesamt wären das 180 Euro pro Tonne CO2. Was das für die Preise von Konsumgütern und Lebensmitteln bedeuten würde, lässt sich an den ungefähren CO2-Emissionen errechnen.

Kraftstoffe würden teurer.

Ein Liter Benzin verursacht CO2-Emissionen von 2,37 Kilogramm. Bei 180 Euro pro Tonne müsste der Liter Benzin 42 Cent teurer werden. Ein Liter Diesel mit CO2-Emissionen von 2,65 Kilogramm müsste fast 48 Cent mehr kosten.

Strom würde teurer.

Schätzungen zufolge liegt eine Kilowattstunde Strom bei 489 Gramm Emissionen. Geht man davon aus, dass zwei Personen rund 2.400 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, liegt die Preissteigerung bei 211,25 Euro. In einem Vier-Personen-Haushalt wären es 352 Euro.

Auch die Preise für Lebensmittel würden steigen.

Ein Kilogramm Rindfleisch (14,35 Kilogramm CO2-Emissionen) würde etwa 2,58 Euro mehr kosten. Ein Kilogramm Mischbrot (0,75 Kilo CO2) läge bei 0,13 Euro Mehrkosten. Ein Kilo Äpfel (0,5 Kilo CO2) bei 0,09 Euro Mehrkosten, ein Liter Milch (1,44 Kilo CO2) bei 0,25 Euro Mehrkosten und ein Kilogramm Kartoffeln (0,42 Kilo CO2) bei 0,07 Euro Mehrkosten.

 

Obwohl die Lebenshaltungskosten in Deutschland für viele fast kaum noch tragbar sind, obwohl wir eines der Länder sind in denen Bürger ohnehin ein sehr hohes Steueraufkommen zu bewältigen haben, können sich viele unserer Politiker eine CO2-Steuer als probates Mittel vorstellen, um den Klimaschutz voranzutreiben. Schließlich sollen die zugesicherten Klimaziele bis 2030 erreicht werden. 

Nun hat unsere „Bundeskanzlerin in ihrem wöchentlichen Podcast verlauten lassen, dass sie die CO2-Steuer für möglich hält. Wie sollte es auch sonst anders sein. Sie schwandronierte von „gewaltigen Anstrengungen“ die vor uns liegen würden um die Klimaziele zu erreichen. Die größten Anstrengungen der Kanzlerin liegen wohl darin, uns als dummes Volk erstmal von der Notwendigkeit zu überzeugen. 

Wie ich in einem anderen Artikel bereits geschrieben habe ist dies relativ einfach. Man versucht uns wiederholt zu erzählen was für gewaltige Probleme wir haben. Das tut man solange bis der einzelne Bürger es nicht mehr hören kann, dann tritt ein sogenannter Gewöhnungseffekt ein. An diesem Punkt bietet sich unsere Frau Merkwürden dann selbstlos als Problemlösung an, et voila,…..Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Dank Frau Merkel.

Vorher werden wahrscheinlich noch viele Arbeitskreise gegründet, etliche Diskussionen im Plenum geführt werden, damit uns klar wird vor was für gewaltigen Problemen wir stehen. In diesen „Diskussionen“ wird es den Grünen mal wieder alles nicht schnell und weit genug gehen, man macht also am besten alles auf einmal.

Hier haben wir den entsprechenden Hinweis:

„Angela Merkel kündigte an, bis Ende 2019 erneut diskutieren zu wollen  „ob wir Sektorweise CO2 einsparen, oder ob wir die Bepreisung von CO2 insgesamt noch stärker in den Fokus rücken“.  Soll heißen: ob bestimmte Bereiche, wie der Verkehrssektor oder die Landwirtschaft angehalten werden, verstärkt CO2 einzusparen, oder aber ob die Regierung eine Art CO2-Abgabe einführen wird.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Oliver Krischer, sagte dazu heute in Berlin, dass es nicht um „Sektorziele oder einen CO2-Preis“ gehe, denn man brauche beides. Die Zeit für „Prüfaufträge, des Vielleicht und des Entweder-Oder“ sei „endgültig vorbei“, so der Grünen-Politiker.“

 

Den „unerhört wichtigen“ wöchentlichen Podcast unserer Kanzlerin können Sie hier sehen.

Für das Ganze soll übrigens noch schnell ein neues Gesetz geschaffen werden (möglichst vor der Sommerpause unserer erschöpften Politiker), damit ihnen auch nichts und niemand noch in die Quere kommt. 

So ist dann am letzten Mittwoch das neu gebildete „Klimakabinett“ der Regierung zusammengekommen. Die Minister sollen dort nun „Vorschläge“ für „zusätzliche Anstrengungen“ vorlegen, die in dieses Gesetz einfließen sollen.

Also nochmals: Man lässt eine Klima-Gretel auf die Welt los um zu demonstrieren wie wichtig Klimaschutz ist, unsere „Regierenden“ schreien alle laut „HURRA“, ein neues Gesetz wird schnell beschlossen, Problem erledigt. Und das alles wie immer ohne uns Bürger zu fragen. Das ist Deutschland 2019. 

Die Probleme, die sich aus dem ganzen Klima-Hickhack ergeben thematisiert man gar nicht erst, man will uns ja nicht wild machen. 

Ich denke, wenn es mit der Klimapolitik so weitergeht, werden wir alle sterben, aber nicht weil unsere Luft zu dreckig ist, sondern weil wir vor lauter sauberer Luft „keine Luft“ mehr bekommen werden. Ist natürlich auch eine Art die deutsche Bevölkerung zu dezimieren. Soros lässt grüßen. Einen Vorschlag an Sie: Machen Sie alle noch einen schönen Abendspaziergang an der „frischen“ Luft. Sie werden dann besser schlafen. Aber Sie können sich sicher sein, die CO2-Abgabe wird kommen.

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.