Fast ein ganzes Leben lang gearbeitet, Kinder großgezogen. Nun möchte man die Früchte von einem harten Arbeitsleben ernten, und muss dann feststellen, dass das Geld hinten und vorne nicht langt. Vorsorge konnte man kaum betreiben, die Kinder und der Lebensunterhalt sorgten dafür das am Ende des Monats kaum etwas an Geld übrig war, das man hätte sparen können. Sieht man dann sein Rentenbescheid kommen einem die Tränen, und man hofft, dass es sich evtl. um einen Fehler der Rentenversicherung handeln könnte. Leider ist dem nicht so.

Wenn Politiker in einem Sozialstaat von „Umverteilung“ sprechen meinen sie damit soziale Gerechtigkeit. Was das aber genau ist, wie sie definiert wird ist dennoch nicht jedem so ganz klar.

Soziale Gerechtigkeit sollte eigentlich die Herstellung von Chancen- und Beteiligungsgleichheit bedeuten, also den Zugang zu Bildung, unabhängig von der sozialen Herkunft und damit zur Chance, ein eigenständiges Leben führen zu können.

Die Umverteilung von Steuermitteln, sprich Einkommen des Einzelnen, mit dem Ziel soziale Gerechtigkeit herzustellen kann nur dem Zweck dienen, gleiche Startbedingungen zu schaffen, so dass jeder in der Lage ist, ein eigenständiges Leben auf Basis einer eigenen Erwerbstätigkeit zu führen.

Um Risiken abzufedern, die die Erwerbsfähigkeit betreffen, hat man sich darauf geeinigt eine Versicherung gegen diese Risiken einzuführen. Ob diese Versicherung staatlich oder privat organisiert ist, ist so lange irrelevant, so lange zwei Prinzipien gewahrt sind:

1. Nur Beitragszahler können Leistungen aus der Versicherungen beanspruchen.

2. Die Höhe der Leistungen, die ein Beitragszahler erhält, stehen in Relation zur Höhe seiner Beiträge.

 Um so erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet Beiträge aus der Gesetzlichen Rentenversicherung zweckentfremdet und als versicherungsfremde Leistungen, die man auch als Diebstahl an den Beitragszahlern bezeichnen kann, verwendet werden.

raffelhuschen-2In einer Arbeit aus dem Jahr 2011 haben sich Bernd Raffelhüschen, Stefan Moog und Johannes Vatter die Mühe gemacht, die Höhe der versicherungsfremden Leistungen zu erfassen. Was sie festgestellt haben, ist absolut irre: Rund 24% der Beitragszahlungen der Versicherten kommen ihnen nicht zugute, rechnet man die Hinterbliebenenrente mit ein, dann gehen 38% der Beiträge, die in die Rentenversicherung eingezahlt wurden, nicht in die Taschen der Beitragszahler. Sie werden umverteilt aus politischen Motiven, und politische Motive dienen immer der Klientelpolitik, und somit der Bereicherung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen auf Kosten anderer gesellschaftlicher Gruppen, wobei auch vor Diebstahl nicht Halt gemacht wird.

Im großen Stil werden somit die Beitragszahler zur Gesetzlichen Rentenversicherung um ihre Beiträge geprellt, die entsprechenden Beiträge in Milliardenhöhe für die politischen Marotten derer ausgegeben, die noch eine Klientel zu versorgen haben.

Das Gebäude der Gesetzlichen Rentenversicherung ist darauf ausgelegt, Beitragszahler zu prellen, um mit dem Erprellten politische Moden und Vorlieben finanzieren und gesellschaftliche Gruppen in Relation zu anderen und in einem eklatanten Missverhältnis zu den von ihnen geleisteten Beiträgen besser zu stellen. Und das passiert Menschen die 40 – 45 Jahre hart gearbeitet haben.

 

Die Wohnkosten verschlingen bei vielen einen großen Teil ihres Alterseinkommens. Was nach Abzug der Miete fürs Leben übrig bleibt, reicht oft hinten und vorne nicht. Die Mieten sind innerhalb von einigen Jahren eklatant gestiegen, so dass man, selbst bei einem Vollzeitjob, diese meist nicht selbst zahlen kann, denn man hat ja noch andere Fixkosten. Also bleibt einem nichts weiter übrig als Wohngeld, oder andere Sozialleistungen, zu beantragen. Viele Rentner scheuen sich davor, weil es ihnen peinlich ist. 

Wenn man ein niedriges Alterseinkommen hat, können man ab Erreichen des regulären Rentenalters ergänzend die Grundsicherung erhalten. Rentnern, die das reguläre Rentenalter noch nicht erreicht haben, steht zunächst einmal – falls sie bedürftig sind – die „normale Sozialhilfe“ zu.

Migranten haben es da eindeutig leichter. Während ihnen neue Wohnungen gebaut werden, müssen unsere Rentner heutzutage in Zelten oder alten Wohnwagen auf Campingplätzen unterkommen.

Hier können Sie einen Artikel der Berliner Morgenpost lesen, wie es einem Obdachlosen ergeht.

Einen weiteren Artikel von „youwatch“ über Flaschen sammelnde Rentner kann hier nachgelesen werden.

Dieser Artikel von „Politikstube“ handelt von einem Rentner der einen Diebstahl aus Hunger begangen hat.

Ein Artikel von „Politikstube“ über Erwerbsarmut.

Diesen Artikel können Sie hier in unserem Blog lesen, in dem es um Luxuswohnungen für Migranten geht.

Einen letzten Artikel des „Deutschland Kurier“ möchte ich Ihnen noch ans Herz legen, hier geht es um das Ruhegehalt unserer „Kanzlerin“. Lesen Sie und staunen.

Diese Artikel wurden hier so akribisch aufgelistet, da es sich nicht, wie Frau Merkel ja  in allen Bereichen zu sagen pflegt, um „Einzelfälle“ handelt, nein dies spiegelt einen kleinen Teil der Masse an Menschen wieder, die tagtäglich ums Überleben kämpfen müssen. Dafür dürfen sie sich dann noch mit dem Papierkram der Behörden herumschlagen. 

Eine große Frechheit ist es in diesem Zusammenhang ebenso, dass die Renten, für die ein Leben lang schon versteuert eingezahlt wurde, nun im Alter nochmals versteuert werden. Das gibt es in keinem anderen Land.

Da es zukünftig mit unserem Sozialstaat bergab gehen wird, kann es Rentnern in Zukunft nicht besser gehen. Zum Einen, weil es langfristig immer mehr davon gibt (demografischer Wandel) und zum Anderen, weil die große Umverteilung, von der oben die Rede war, nicht mehr klappt. Der Rest der noch arbeitenden Bevölkerung muss erwirtschaften was sog. Flüchtlingen in den Hintern geschoben wird, obwohl sie in unsere Kassen noch nie einen Cent eingezahlt haben, oder sonst irgendeine Leistung für diesen Staat erbracht haben. Hauptsache es geht ihnen es gut! Dafür gehen unsere Rentner Flaschen sammeln, und ihre Lebensmittel stammen von der Tafel. Wo das mittelfristig hinführen wird ist erkennbar. Unsere Politik bedarf einer Rundumerneuerung, und das so schnell wie möglich!

 

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