Politbörse

heutiger Tag

Noch immer kommen hunderte Flüchtlinge aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis. Von Samstagmorgen bis Sonntagmittag (Ortszeit) haben nach Angaben der griechischen Küstenwache 332 Migranten zu den Inseln Rhodos, Kalymnos, Samos, Farmakonisi und Lesbos und damit auch in die EU übergesetzt.

In den für insgesamt rund 6300 Menschen ausgelegten Registrierlagern auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos harren bereits mehr als 20.000 Menschen aus. Weitere 4000 Menschen sind in kleineren Lagern und Wohnungen untergebracht. Im August setzten nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) 8103 Menschen aus der Türkei zu den griechischen Ägäis-Inseln über und damit deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Im August 2018 waren knapp 3200 gekommen.

Angeblich sollen sich rund 40 Prozent Minderjährige (dehnbarer Begriff) darunter befinden. Nun fordert Athen von der EU, die Kinder aufzunehmen.

Bei der Aufnahme von Minderjährigen (mit oder ohne Bartstoppel) denkt man unwillkürlich an den Familiennachzug und die Vollversorgung, die man auch nach einer Asyl-Ablehnung weder zur freiwilligen Ausreise bewegen kann noch abgeschoben werden können.

Schwierige Frage: Welches Land könnte wieder eine Vorreiterrolle einnehmen und zur Aufnahme bereit sein?

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