Im Jahr 2019, in dem es ohnehin schon recht bunt in Deutschland zugeht, bemerkt fast jeder von uns, dass sich auch der öffentlichen Dienst eine neue Vielfalt gönnt. Was vor Jahren noch unmöglich schien, etabliert sich heute immer mehr, nämlich der Polizeibeamte mit Migrationshintergrund. Auf den ersten Blick ist dagegen auch nichts einzuwenden, denkt man genauer darüber nach, können doch Zweifel auftauchen. 

Steht in einer Wohngegend mit hohem Migrantenanteil eine Festnahme in’s Haus, kann der Beamte mit Migrationshintergrund über Verständigungsprobleme hinweghelfen. Obwohl Polizeibeamter, bedeutet es ja nicht, dass dieser dem Koran näher steht als dem Polizeirecht. Der Amtseid auf die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist könnte dabei wahrscheinlich nur zweitrangig sein, da polizeiliche Maßnahmen sofortiges und schnelles Handeln erfordern. 

Kulturelle Vielfalt bei der Polizei?

Die Polizei wirbt um Bewerber mit Migrationshintergrund. So eine Studie von „Polizeitest“.  Wenn Integration nicht funktioniert, sind die Polizisten immer die Ersten, die gesellschaftliche Spannungen zu spüren bekommen. Da immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, sei die kulturelle Vielfalt innerhalb der Polizei zu einem großen Thema geworden. Die Polizeien aller Bundesländer haben sich besondere Werbemaßnahmen für Bewerber mit Migrationshintergrund einfallen lassen, so die Studie.

Das statistische Bundesamt spricht dann von einem Migrationshintergrund, wenn eine Person nicht von Geburt an die deutsche Staatsangehörigkeit hat oder wenn mindestens ein Elternteil der Person nicht von Geburt an deutscher Staatsangehöriger ist. („Polizeitest“)

Vergleicht man die Zahlen der Neuanstellungen mit dem Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund an der Landesbevölkerung, dann zeigt sich: Menschen mit Migrationshintergrund sind nach wie vor unterrepräsentiert. Einzige Ausnahmen sind Berlin und Sachsen-Anhalt.

Polizeiforscher Rafael Behr findet ebenfalls Vielfalt unter den Gesetzeshütern gut. Er ist aber der Auffassung, jeder Polizist müsse mit anderen Kulturen umgehen können – nicht nur Kollegen mit Migrationshintergrund. „Deshalb nicht, weil der Migrationshintergrund oder der Migrationsstatus an sich erst mal nichts über die Qualifikationen des Beamten oder der Beamtin aussagt. Ich wäre sehr dafür, mehr auf die Kompetenz und auch auf das Kapital zu sehen, das die Menschen mitbringen, und nicht so sehr auf die Herkunft“, so Behr.

Die Kriminologin Daniela Hunold von der Polizeiakademie Münster betonte, dass Polizisten bei ihrem Dienst in Wohnvierteln mit hohem Migrantenanteil kulturelles Wissen bräuchten. Es gehe darum, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Am wichtigsten sei, dass die Polizei fair und transparent agiere und alle gleich behandele. „Die Polizei in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Polizeien international gesehen sehr gut aufgestellt“, sagte Hunold.

Grafik „Polizeitest

Die Grafik zeigt den Anteil der neu eingestellten Polizisten mit Migrationshintergrund. Dieser Anteil ist mit dem blauen Balken dargestellt. Dabei wurden jeweils die aktuellsten Zahlen, die vorliegen, berücksichtigt. Im Vergleich dazu bildet der rote Balken den Anteil der Bewohner mit Migrationshintergrund im jeweiligen Bundesland ab.

Zweifel angebracht?

Millionen Türken leben in Deutschland, mit und ohne Doppelpass. Dass sich aber etwa die Hälfte der in Deutschland lebenden Türken zu dem antidemokratischen und diktatorisch regierenden Möchtegern-Sultan Erdogan in der Türkei bekennen, das wird geflissentlich ignoriert. Kann man ernsthaft von diesen Millionen Erdogan-Anhängern in Deutschland ein glaubhaftes Bekenntnis zum deutschen Staat, zum deutschen Grundgesetz und zur Demokratie erwarten? Viele Deutsche fragen sich das, wenn sie tagtäglich sehen, was auf den Straßen geschieht. Hohe, teilweise erschreckende Ausländerkriminalität in nie da gewesenem Maße.  

Weiterhin versucht der türkische Geheimdienst “ MIT “ verstärkt und sehr gezielt, deutsche Polizisten/-innen türkischer Herkunft als Informanten innerhalb der Polizei zu etablieren. Die Berliner Polizei hat eklatante Probleme damit, der Verfassungsschutz ist dran.

In Rheinland-Pfalz verweigerte ein türkisch stämmiger Polizist einer deutschen Kollegin im Dienst den Handschlag, weil ihm das seine Religion, der Islam, verbiete, so der Moslem. Der Beamte wurde daraufhin disziplinarisch belangt. Selbst der Beamtenstatus, hält sie also nicht davon ab, in Deutschland nach Koranvorschriften zu leben, und diese anzuwenden. „Gelungene Integration“ sieht meiner Ansicht nach anders aus.

Fazit

Generell ist gegen einen „integrierten“ Polizeibeamten mit Migrationshintergrund aus genannten Gründen nichts einzuzwenden. Zweifel sind jedoch dann angebracht, wenn eine Ideologie, und als nichts anderes bezeichne ich den Islam, dem entgegensteht.  Niemand kann in einen Menschen hineinschauen, auch in einen Polizisten nicht. Wird er im Ernstfall unsere Verfassung sowie die deutschen Bürger schützen? Die Zukunft wird es uns zeigen!

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